Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Engagierte des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) bieten allen Kommunen im Land an, wichtige Informationen zum Coronavirus ab sofort in verschiedene Sprachen übersetzen zu können. "In sozialen Netzwerken kursieren viele Falschnachrichten zur Corona-Krise", teilte die LAMSA am Freitag in Dessau-Roßlau mit. Das Netzwerk wolle helfen, behördliche Informationen an alle Menschen weiterzugeben.

Die LAMSA bestehe aus einem heterogenen Team, das etliche Sprachen beherrsche, hieß es. Behörden und öffentlichen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt mit Kontakt zu Menschen mit Migrationshintergrund könnten sich ab sofort beim LAMSA melden, um Texte zum Coronavirus übersetzen zu lassen. Es sei wichtig, "die Krise sinnvoll und solidarisch zu meistern", sagte LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad.

Die Texte könnten mit Angaben zu Ansprechpartnern, Name der Institution und dem Sprachwunsch per E-Mail geschickt werden. Falls es Fragen darüber hinaus gebe, sei ein LAMSA-Team auch telefonisch zu erreichen.