Halle (dpa/sa) - Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt (Lamsa) hat eine Antirassismus-Kampagne gestartet. Es sei wichtig, dass die Betroffenen zusammenkommen und zusammenhalten, das Thema aber auch weiterhin nach außen tragen, erklärte Lamsa-Geschäftsführer Mamad Mohamad am Donnerstag in Halle. Menschenwürde sei auch in Krisenzeiten oberstes Gebot. Sie gelte für alle ohne Ausnahme, auch für die Geflüchteten in griechischen Lagern und die wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehenden Menschen in der Zentralen Aufnahmestelle in Halberstadt.

Im Rahmen der Kampagne "Uns reicht's! Wir machen Rassismus sichtbar!" plant Lamsa eine Reihe von Veranstaltungen in diesem Jahr, Diskussionsforen und Aktionen.

Infos von Lamsa zur Antirassismus-Kampagne