Halle (dpa/sa) - Einer stichprobenartigen Befragung zufolge bestreiten 43,5 Prozent der Sachsen-Anhalter ihren Lebensunterhalt aus eigener Erwerbs- oder Berufstätigkeit. Knapp 30 Prozent erhielten laut dem Mikrozensus 2016 eine Rente oder Pension, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Halle mitteilte. Alle weiteren bezogen etwa Arbeitslosengeld, Hartz-IV-Leistungen oder lebten von den Einkünften ihrer Angehörigen.

Der Mikrozensus ist eine einprozentige Stichprobe der Bevölkerung. Die Statistiker führten die Befragungen den Angaben zufolge in rund 12 000 Haushalten im Land durch.

Dabei erfuhren sie, dass sich 51,6 Prozent der Sachsen-Anhalter der Einkommensklassen zwischen 700 und 1500 Euro monatlichen Nettoeinkommens zuordnen. 23,6 Prozent gaben an, zwischen 1500 und 2600 Euro zu verdienen. In der Einkommensklasse ab 2600 Euro hätten 5 Prozent der Frauen und Männer ihr Kreuz gesetzt.

Rund 74 Prozent der Haushalte, in denen mehr als eine Person lebte, hatten laut den Statistikern ein monatliches Gesamteinkommen von mehr als 1700 Euro. 2006 habe ihr Anteil bei 53 Prozent gelegen.

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