Schlalach (dpa/bb) - Mit einem GPS-Sender ist erstmals ein frei lebender Elch in Brandenburg unter wissenschaftliche Beobachtung gestellt worden. Der junge Elchbulle, der sich am Vortag in Schlalach (Potsdam-Mittelmark) auf einer Weide unter eine Kuhherde gemischt habe, sei von einem Tierarzt betäubt und wieder ausgewildert worden, berichtete das Umweltministerium am Mittwoch. Bei dieser Gelegenheit legten Wildbiologen der Fachhochschule Eberswalde dem Tier ein Halsband mit dem Sender um. Damit wollen die Wissenschaftler mehr über die Wanderungen der in Brandenburg lebenden Elche herausfinden.

Bereits im vergangenen Jahr waren im Land immer wieder Elche gesichtet worden, die vermutlich aus Polen in die Mark kamen. In der vergangenen Woche gab es vermehrt Elch-Sichtungen im Fläming und im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Es wird vermutet, dass es sich dabei um den jungen Elchbullen handelte.

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