Halle (dpa/sa) - Die Ergebnisse einer viermonatigen Forschungsgrabung bei Marienborn (Landkreis Börde) werden heute vor Ort vorgestellt. Die Region war in der römischen Kaiserzeit und im frühen Mittelalter ein wichtiger Siedlungsort. Das damalige Dorf "Twelven" wurde 1530 als verlassen beschrieben. Vermutlich war der Ort zuvor im Bauernkrieg (1524-1525) zerstört worden. Nur die Mühle des Ortes hat sich erhalten. Die Grabungsfunde sollen später in einem neuen Ausstellungsraum zur Zeit der Germanen im Landesmuseum Halle gezeigt werden.

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte