Halle (dpa/sa) - Der Chef des Kunstmuseums Moritzburg rechnet für 2018 mit mehr als 100 000 Besuchern. Damit sei es das erfolgreichste Jahr in der jüngeren Geschichte gewesen, sagte Thomas Bauer-Friedrich der Deutschen Presse-Agentur. Der Großteil des Besucherrekords 2018 geht auf das Konto der Ausstellung zum 100. Todestag des Wiener Jugendstilmalers Gustav Klimt, die am 6. Januar zu Ende geht. Danach sollen endgültige Zahlen vorgelegt werden.

Das Jahresprogramm 2019 ist unter dem Motto "Bauhaus und Moderne" auf das Bauhausjubiläum zugeschnitten. Jahresschwerpunkt ist ab September "Das Comeback der Meister". Die Ausstellung soll die einstigen Sammlungen der Moritzburg rekonstruieren. Die Moritzburg war einst eines der in Deutschland führenden Museen der Klassischen Moderne. Bis die Nazis die Bestände als entartete Kunst einstuften und die Sammlung auseinander rissen.

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