Bernburg (dpa/sa) - Museen in Sachsen-Anhalt suchen derzeit in ihren Beständen nach NS-Raubgut. An der sogenannten Aktion Erstcheck beteiligen sich 17 kleine und mittlere Häuser. Getragen wird das Projekt vom Museumsverband mit Unterstützung des Landes und der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, wie der Museumsverband mitteilte.

Einen solchen Erstcheck hatte es bereits bei Bibliotheken des Landes gegeben. Als Provenienzforscherin ist die Kunsthistorikerin Sabine Breer bereits an 12 der 17 Museen gewesen, um der "Biografie" von Objekten nachzuspüren. Aktuell ist das Museum Schloß Lützen als 13. Einrichtung im Focus.

Museumsverband zum Erstcheck