Magdeburg (dpa/sa) - Im zweiten Anlauf hat die sachsen-anhaltische AfD ihre Delegierten für die anstehende Europawahl-Versammlung der Bundespartei bestimmt. Dafür setzte der Landesverband am Sonntag seinen vertagten Parteitag aus der Vorwoche fort. Statt fast 300 Vertretern wie in der Vorwoche kamen nun 45, um die Wahlunterlagen auszuzählen. Damit brauchte die Landes-AfD unter dem Strich gut 20 Stunden, um ihre Delegierten zu wählen. Als Grund dafür wird ein aufwendiges Wahlverfahren angeführt.

Für die viertägige Aufstellung der Europa-Kandidaten im November in Magdeburg schickt Sachsen-Anhalts AfD 17 Vertreter. Unter ihnen sind neben Landeschef Martin Reichardt auch der Fraktionsvorsitzende Oliver Kirchner sowie sechs weitere Landtagsabgeordnete. Der frühere Landeschef André Poggenburg fiel hingegen durch.