Magdeburg (dpa/sa) - Nach heftigen Schneefällen und Verwehungen kommt auf Sachsen-Anhalt nun tagelange klirrende Kälte zu. Besondere Härte bedeute dies für Obdachlose, erklärten Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen. Wärmestuben etwa benötigten mehr ehrenamtliche Helfer, gerade in diesen Zeiten. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes muss in Sachsen-Anhalt mit strengem Dauerfrost gerechnet werden.

Örtlich werden demnach in der Nacht auf Mittwoch Temperaturen bis minus 25 Grad erwartet. Der Schnee soll auf jeden Fall in den nächsten 14 Tagen liegen bleiben. Es bleibe auf vielen Straßen glatt, weil die Schneedecke inzwischen stark verdichtet ist, hieß es vom DWD in Leipzig.

Unterdessen versuchten Winter- und Räumdienste im Land, vor allem Hauptverkehrswege sowie Zufahrten zu Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen von Glätte zu befreien. Rettungsdienste, Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ehrenamtler sind wegen des extremen Winterwetters seit Tagen im Dauerstress.

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