Halle/Bernburg (dpa/sa) - Die für den 24. Januar angesetzte Landratswahl im Salzlandkreis kann stattfinden. Das ist das Ergebnis einer Prüfung durch das Landesverwaltungsamt, wie eine Sprecherin am Dienstag in Halle mitteilte. Die Behörde habe geprüft, ob angesichts des hohen Infektionsgeschehens im Land und vor dem Hintergrund der verschärften Corona-Regelungen samt Lockdown gewählt werden kann. Der Kreiswahlleiter habe zuvor mehrfach mitgeteilt, dass die Wahl durchgeführt werden kann.

"Die Prüfung erfolgte unter intensiver Einbeziehung des für die Wahl zuständigen Kreiswahlleiters. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen ist", erklärte der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye. "Es galt unter anderem abzuwägen, ob die vom Kreis vorgesehenen Infektionsschutzmaßnahmen ausreichen, um die Durchführung der Wahl unter den gegebenen Auflagen durchführen zu können."

Am 24. Januar sind laut Kreiswahlleiter Marko Gregor rund 166 000 Einwohnerinnen und Einwohner des Salzlandkreises aufgerufen, den künftigen Landrat zu wählen. Amtsinhaber Markus Bauer (SPD) tritt gegen Alexander Goebel von der CDU an.

Bauer, Jahrgang 1971, ist seit 2014 Landrat des Salzlandkreises. Goebel, 1987 in Zerbst geboren, studierte eigenen Angaben zufolge Psychologie mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Wirtschaftswissenschaften. Er leitet seit 2018 das Helmstedter Regionalmanagement als Eigenbetrieb des Landkreises Helmstedt zur Bewältigung des Strukturwandels im Braunkohlerevier, wie es auf seiner Homepage heißt.

Informationen zur Landratswahl im Amtsblatt

Rahmenhygienekonzept Landratswahl Salzlandkreis 2021

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