Magdeburg (dpa/sa) - Nach dem Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) in Magdeburg sind drei der Tatverdächtigen wieder auf freiem Fuß. Ein vierter befinde sich weiterhin im Krankenhaus, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die drei anderen Männer waren zunächst festgenommen, am Dienstagabend dann aber wieder freigelassen worden. Die Ermittlungen dauern an. Noch stand auch nicht fest, wie lange der vierte Verdächtige in der Klinik bleiben sollte und wie es danach mit ihm weitergeht.

Das SEK hatte laut Polizeiangaben am Montagabend eine Wohnung gestürmt, nachdem ein 20-Jähriger dort während eines Drogengeschäfts mit einer Waffe bedroht worden sein soll. Vier tatverdächtige Männer hätten den Angaben zufolge Bargeld von dem 20-Jährigen gefordert, das dieser dann auch übergab. Danach rief der junge Mann die Polizei. Bei dem Einsatz waren einer der Beamten sowie einer der Tatverdächtigen verletzt worden.