Magdeburg/Bad Honnef (dpa/sa) - Die Nachfrage nach Fertighäusern ist während der Corona-Krise im ersten Halbjahr in Sachsen-Anhalt zurückgegangen. Wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau mitteilte, wurden von Januar bis Juni 111 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser erteilt - ein Minus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 140 Baugenehmigungen wurden für Fertighäuser erteilt, was einem Anteil von 12,6 Prozent entsprach. Das war ein Minus von fast 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Damit verlief die Entwicklung in Sachsen-Anhalt im Gegensatz zum bundesweiten Trend. Insgesamt habe sich die Zahl der amtlichen Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 11 344 erhöht, so der Verband. Der Anteil der Fertighäuser am gesamten Bauvolumen stieg damit von 20,6 auf 22,1 Prozent. Insgesamt wurden zwischen Januar und Juni 51 427 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.