Halle (dpa/sa) - Die Zusammenarbeit von Kunstschaffenden und Museen in Sachsen-Anhalt im Rahmen des Heimatstipendiums geht in eine zweite Runde. In der vergangenen Woche seien zehn Museen und Gedenkstätten aus allen Teilen des Landes ausgewählt worden, nun starte die Bewerbungsphase für die Künstlerinnen und Künstler, teilte die Kunststiftung Sachsen-Anhalt am Montag mit. Sie seien eingeladen, sich ab Mai 2020 mit den Sammlungen künstlerisch auseinander zu setzen.

Darunter seien das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau, die Gedenkstätte für Opfer der NS-Euthanasie Bernburg, das Bördemuseum Burg Ummendorf und das Deutsche Kinderwagenmuseum im Museum Schloss Moritzburg Zeitz.

Angesprochen seien in Sachsen-Anhalt lebende Künstler aller Sparten. Sie erhielten ein Stipendium in Höhe von 12 000 Euro und arbeiteten ein Jahr lang in den Museen und Gedenkstätten, erkundeten die Sammlungen und Archive. Das Budget für das Heimatstipendium #2 in Höhe von 300 000 Euro wird den Angaben zufolge von der Kloster Bergeschen Stiftung finanziert. Bewerbungssschluss ist 3. Februar 2020.

Pressemitteilung

Infos zum Heimatstipendium #2 samt Antragsformular und Förderrichtlinien