Magdeburg (dpa/sa) - Beim geplanten Stellenabbau der Norddeutschen Landesbank (Nord LB) soll im Herbst feststehen, wie stark Sachsen-Anhalt betroffen ist. Das sagte Vize-Vorstandschef Hinrich Holm am Montag in Magdeburg. Es stehe bereits fest, dass keine kompletten Bereiche in Sachsen-Anhalt wegfallen werden. Bis Ende 2020 will die Nord LB 1250 Stellen abbauen. Schwerpunkt soll an ihrem Hauptstandort in Hannover sein. Die Nord LB hatte voriges Jahr ein Finanzierungsvolumen von 4 Milliarden Euro. Das waren gut 5 Prozent weniger als noch 2016. In Magdeburg sei zudem das Geschäft mit der Wohnungswirtschaft angesiedelt, sagte Holm. Dort gewinne die Nord LB mit langjähriger Expertise bundesweit Bedeutung als Finanzierer.

Nord/LB