Halle (dpa/sa) - Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) befürwortet die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Auflagen. "Die Ergebnisse des gestrigen Abends begrüße ich ausdrücklich", sagte Wiegand am Donnerstag in Halle. Ziel müsse sein, den Corona-Kennwert von 50 Infizierten pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen wieder zu unterschreiten. Derzeit gebe es in Halle einen entsprechenden Wert von 82,33 Infizierten. "Was bislang gemacht wurde, reicht nicht aus", erklärte das Stadtoberhaupt. Die neuen Corona-Maßnahmen seien daher notwendig. Mit Blick auf eine geplante, neue Allgemeinverfügung für Halle sagte Wiegand, es sei auch über eine Ausweitung der Maskenpflicht an bestimmten Orten nachzudenken.

Bund und Länder hatten am Mittwochabend beschlossen, dass der Teil-Lockdown mit der Schließung unter anderem von Restaurants, Theatern, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen bis zum 20. Dezember verlängert werden soll. Gleichzeitig wurde eine Verschärfung der Vorschriften für den Einzelhandel beschlossen, die dazu führt, dass in Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche künftig weniger Kunden gleichzeitig einkaufen dürfen als bisher.