Wernigerode (dpa/sa) - Nach dem Austritt von Öl aus einer stillgelegten Trafostation in Wernigerode versuchen Experten den Zillierbach zu schützen. Es seien Ölsperren eingerichtet worden, teilte der Landkreis am Montag in Halberstadt mit. Nach einem Einbruch in die Trafostation war auf dem Bach eine ölartige Substanz entdeckt worden. Das Öl sei über ein defektes Auffangbecken auf einer Fläche von rund 80 Quadratmetern in das Erdreich und darüber hinaus unterhalb der Ufermauer in den Zillierbach geraten. Trinkwasser sei nicht betroffen, hieß es. Auch ein Fischsterben gebe es bislang nicht.

Um welche Art von Öl es sich handelt, müsse noch untersucht werden. Auch sei nicht klar, wie groß die ausgetretene Menge sei. Die beiden Trafos hätten ein Fassungsvermögen von je 340 Litern. Unter einem Trafo sei zunächst kein Ölaustritt festgestellt worden, er sei aber leer gewesen, teilte der Landkreis weiter mit.

Zur akuten Gefahrenabwehr hätten Feuerwehren den Bach an der betroffenen Stelle mithilfe von Sandsäcken umgeleitet und ein so entstandenes Auffangbecken mit Ölsperren und Ölvlies gesichert. Auch bachabwärts sei eine Ölsperre gesetzt worden.