Magdeburg (dpa/sa) - Die Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA) haben die Millionengrenze bei der Zahl der Versicherungen geknackt. Der einzige Versicherer mit Hauptsitz in Sachsen-Anhalt zählte voriges Jahr wegen steigender Abschlüsse erstmals mehr als eine Million aktiver Verträge im Bestand, wie eine Sprecherin sagte. Auch die Einnahmen durch Beiträge stiegen um 1,8 Prozent. Weitere Details zum Geschäftsjahr will die ÖSA heute in Magdeburg mitteilen.

Dabei wird es erneut um Schäden durch extreme Unwetter gehen. Allein das Sturmtief Friederike sorgte bei ÖSA-Versicherten für 10 000 Fälle, die sich auf 12,6 Millionen Euro summierten. Im Jahr 2017 hatte die ÖSA insgesamt 62 200 Schäden reguliert, fast jeder Dritte ging auf Unwetter zurück. Die ÖSA hat nach eigenen Angaben rund 300 Beschäftigte und ist der größte Versicherer von Kommunen im Land.