Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt hat es im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Mobilen Opferberatung weniger rechte Gewalttaten gegeben. Die Zahl der registrierten Angriffe sank um rund ein Viertel auf 198, wie die Opferberatung am Mittwoch mitteilte. 291 Menschen waren demnach von rechter Gewalt betroffen. Aus Sicht der Opferberatung gibt es trotz des Rückgangs keinen Grund zur Entwarnung - es handle sich um die dritthöchste Zahl rechter Gewalt in den vergangenen zehn Jahren. Von 2014 auf 2015 hätten sich die Zahlen nahezu verdoppelt. Vor allem der Anteil rassistisch motivierter Gewalt ist den Angaben zufolge weiter gestiegen.

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