Berlin/Erfurt (dpa) - Der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in Ost- und Westdeutschland in den nächsten Jahren wieder stärker auseinanderklafft. Grund dafür sei der massive Einwohnerschwund. "Die Bevölkerungsentwicklung spielt eine ganz große Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung. Das heißt, dass es eher schwieriger wird, dass das Bruttoinlandsprodukt in den neuen Bundesländern in den nächsten Jahren deutlich wächst", sagte Hirte der Deutschen Presse-Agentur. Auf solche Entwicklungen müsse bei der Strukturförderung nach Ende des Solidarpakts 2019 reagiert werden.

Leibniz-Insitut für Wirtschaftsforschung Halle zur Konjunktur