Magdeburg (dpa/sa) - 30 osteuropäische Arbeiter ohne gültigen Aufenthaltstitel und mit einem deutlich zu geringen Stundenlohn hat der Zoll in Schweineproduktionsbetrieben im Saalekreis festgestellt. Ein osteuropäisches Verleihunternehmen habe den Arbeitskräften falsche Versprechen gegeben, teilte das Hauptzollamt Magdeburg am Montag mit. Den Arbeitnehmern habe ein gültiges Visum vorliegen sollen. Das war aber nicht der Fall. Das Verleihunternehmen habe den Arbeitern auch nur einen Stundenlohn von 3,80 Euro statt der vorgeschriebenen 8,84 Euro Mindestlohn gezahlt. Das wurde bei der Kontrolle am vergangenen Mittwoch festgestellt.

Gegen den ausländischen Arbeitgeber werde neben der illegalen Beschäftigung von Ausländern auch wegen des Verstoßes gegen Mindestlohnregelungen ermittelt.

Pressemitteilung