Hohenseeden/Langeneichstädt (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt hat die traditionelle Spargelernte begonnen. Auf den Feldern der Agrargenossenschaft Hohenseeden/Parchen sind die Helfer dabei, das Edelgemüse zu stechen. "Auch der Verkauf hat begonnen", sagte Geschäftsführer Patrick Wolter. Bis jetzt sei er mit dem Wachstum des Spargels zufrieden. Offen sei, wie lange die Wasservorräte in der Erde reichen werden. Denn die Trockenheit im Sommer 2018 habe den Böden zugesetzt.

In der Agrargenossenschaft im Landesnorden wird Spargel in diesem Jahr auf einer Fläche von 140 Hektar angebaut, wie Wolter sagte. Rund 160 Saisonkräfte werden in der Spargelernte arbeiten, davon 140 erfahrene Erntehelfer aus Polen.

Im Süden Sachsen-Anhalts geht es am Wochenende los: Im Geiseltal freut sich Spargelbäuerin Antje Hindorf auf den feierlichen Saisonstart an diesem Sonntag in Langeneichstädt (Saalekreis). "Wie die Ernte ausfallen wird, das wissen wir noch nicht, dafür ist es noch viel zu früh", sagte sie. Ihr Betrieb baut auf 50 Hektar Fläche in diesem Jahr Spargel an.

Der erste Spargel war in Sachsen-Anhalt bereits Anfang März in Plätz gestochen worden - allerdings auf beheizten Feldern. Anfang bis Mitte April gilt im Land als traditioneller Saisonstart. 2018 wurden in Sachsen-Anhalt laut Statistik rund 2800 Tonnen Spargel auf 500 Hektar Fläche geerntet. Bundesweit waren es 129 600 Tonnen auf 23 100 Hektar. Die größten Spargelgebiete liegen in Niedersachsen, Brandenburg und Bayern.

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