Halle (dpa/sa) - Die Sachsen-Anhalter haben laut einer Statistik immer mehr Platz zum Wohnen. Die Wohnfläche habe im vergangenen Jahr den höchsten Wert seit 1995 erreicht, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Halle mit. Durchschnittlich hätten jedem Einwohner 47 Quadratmeter zur Verfügung gestanden, 1995 habe der Wert noch bei 33 Quadratmetern gelegen. In den kreisfreien Städten Halle und Magdeburg seien es mit 41 und 42 Quadratmetern je Einwohner deutlich weniger gewesen als etwa in der dünn besiedelten Altmark. Alles in allem erreichte die Wohnfläche im Land 103,9 Millionen Quadratmeter - ein Plus von 16,1 Prozent im Vergleich zu 1995.

Die typische Wohnung war die Vier-Raum-Wohnung, die etwa 30 Prozent aller Quartiere ausmachte. Drei-Raum-Wohnungen hätten einen Anteil von knapp einem Viertel (24,7 Prozent) gehabt.

Die Zahl der Wohnungen in Sachsen-Anhalt war laut den Statistikern bis zum Jahr 2001 gestiegen, damals wurde mit 1,336 Millionen der höchste Bestand erreicht. Darauf sei eine lange rückläufige Entwicklung gefolgt. Seit 2014 habe es wieder mehr Neubauten als Abrisse gegeben.