Mannheim (dpa/sa) - Der SC Magdeburg hat in der Handball-Bundesliga die erste Niederlage seit November 2017 einstecken müssen. Bei den Rhein-Neckar Löwen unterlagen die Elbestädter am Donnerstagabend mit 29:34 (14:18). Beste Werfer vor 11 018 Zuschauern waren Michael Damgaard (6) beim SCM und Andy Schmid (8) bei den Gastgebern. Trotz der Niederlage bleibt der SCM auf Rang drei, hat aber nur noch theoretische Chancen auf die Qualifikation zur Champions-League.

Gegenüber der Niederlage gegen die Löwen im DHB-Pokal-Halbfinale am vergangenen Samstag zeigte sich der SCM zunächst verbessert, hielt in der Anfangsphase auch eine Führung (8:7/14.). Allerdings bekamen die Gäste den Löwen-Angriff nie in den Griff und taten sich mit zunehmender Spielzeit selbst im Angriff schwerer. Zudem fiel nach zehn Minuten mit Lukas Mertens der zweite Linksaußen verletzt aus, so dass der SCM die Position nicht mehr mit einem Spezialisten besetzen konnte.

Auch nach der Pause musste sich Magdeburg jedes Tor hart erarbeiten, stellte die Löwen-Offensive seinerseits aber vor recht wenig Probleme. "Ich habe das Gefühl, dass uns die Verletzung von Lukas Mertens ein bisschen erschrocken hat. Wir wollten maximalen Druck erzeugen, das ist uns leider nur über zehn bis fünfzehn Minuten gelungen", sagte Trainer Bennet Wiegert bei Sky Sport.

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