Magdeburg (dpa/sa) - Rund 150 Kiefern im Magdeburger Volkspark Westerhüsen müssen voraussichtlich gefällt werden. Die Bäume drohten wegen schwerer Fraßschäden an den Wurzeln umzufallen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Verursacht wurden die Schäden wahrscheinlich durch die Kiefernprachtkäferlarve. Der Käfer befalle in der Regel Bäume, die durch lange Trockenperioden geschwächt sind. 47 Bäume wurden demnach bereits diese Woche gefällt.

Die ersten Fälle wurden bereits im Dezember bekannt. Die Stadt kontrolliert seitdem den Kiefernbestand in der Gegend. Dabei fiel auch auf, dass rund 60 Prozent der Bergahorne in der Nähe des Parkes von der Rußrindenkrankheit befallen sind. Auch die durch einen Pilz verursachte Krankheit, in deren Folge die befallenen Bäume absterben, wird nach Angaben der Stadt von trockenen, heißen Sommern begünstigt. Sobald die Kontrollen der Bäume abgeschlossen sind, soll eine Spezialfirma die Ahorne fällen.