Leipzig (dpa/sa) - Kräftige Schneefälle haben vor allem im Süden Sachsen-Anhalts für ungewöhnliche Schneemengen gesorgt. Der Spitzenwert sei am Montag mit 48 Zentimetern an der Messstation Braunsroda im Burgenlandkreis gemeldet worden, sagte Florian Engelmann, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD), in Leipzig.

Es habe im Land ein Süd-Nord-Gefälle gegeben. In den äußersten Regionen der Altmark seien nur zwei bis maximal fünf Zentimeter Schnee gemessen worden. Allerdings könnte in Sachsen-Anhalt noch etwas Schnee fallen, während der Niederschlag in den Nachbarbundesländern Sachsen und Thüringen bis Montagmittag nachließ.

Verantwortlich für den ergiebigen Schneefall sei das Zusammentreffen einer Kaltluftzone aus dem Osten mit wärmerer Luft aus Süden gewesen. "Das hat ganz viel Schnee produziert", sagte Engelmann. In den nächsten Tagen bleibe es winterlich und sehr frostig. Tagsüber stiegen die Temperaturen kaum über minus sieben Grad, nachts seien zweistellige Werte unter Null zu erwarten.

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