Berlin/Magdeburg (dpa/sa) - Acht Schülerinnen und Schüler aus Droyßig (Burgenlandkreis) haben einen ersten Preis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. Die Forschungsarbeit der Fünft- und Sechst-Klässler beschäftigte sich mit der Tradition der Bärenhaltung in ihrer Heimatstadt, wie die Hamburger Körber-Stiftung mitteilte. Sie richtet den Wettbewerb gemeinsam mit dem Bundespräsidialamt aus.

"Ich war sehr beeindruckt von dem Engagement", teilte Jurymitglied Stephanie Schüler-Springorum mit. Die Schüler hätten gelernt, wie Demokratie funktioniert, "also wie man unterschiedliche Meinungen zu einem Thema haben kann und diskutieren das Für und Wider". In ihrer Arbeit hatten sie verschiedene Sichtweisen der Droyßiger Bewohner herausgearbeitet.

Einen zweiten Platz belegen eine Schülerin und ein Schüler aus Dessau-Roßlau. Die Zwölftklässler beschäftigten sich den Angaben zufolge mit Dessauer Waggon-Bauern. Mit einem dritten Preis wurde eine Schülerin aus Genthin (Landkreis Jerichower Land) für ihre Arbeit zu Genthiner Karnevalclubs vor und nach der Wiedervereinigung ausgezeichnet.

Insgesamt gibt es 50 Auszeichnungen: fünf erste Preise (dotiert mit je 2000 Euro), 15 zweite Preise (1000 Euro) und 30 dritte Preise (500 Euro). Die Erstplatzierten sollten am Dienstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue in Berlin ausgezeichnet werden.