Quedlinburg/Offenbach (dpa/sa) - Der März hat sich in Sachsen-Anhalt zwar von seiner sonnigen Seite gezeigt, war aber zu kalt und zu nass. Das teilte der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag nach einer vorläufigen Auswertung in Offenbach mit. Die Meteorologen errechneten eine Mitteltemperatur von 2,1 Grad Celsius. Das war nicht nur 1,6 Grad weniger als normal. Die Temperatur lag auch unter dem Durchschnittswert für ganz Deutschland (2,5 Grad). Die Nachbarn in Thüringen (1,7 Grad) und Sachsen (1,4 Grad) mussten allerdings noch mehr bibbern. Die Wetterbilanz sei in ganz Deutschland von zwei Kältewellen und einem kurzen Frühlingsgruß geprägt gewesen.

Zudem brachte der Monat in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 50 Liter je Quadratmeter an Niederschlag. Das war gut ein Viertel mehr als im langjährigen Schnitt. Dabei schickte Petrus die Wolken auch an ungewöhnliche Orte: Quedlinburg zähle zu den trockensten Orten der Republik, habe am 17. März jedoch trotzdem 20 Zentimeter Neuschnee bekommen, hieß es. Ein Trostpflaster gab es: Die Sonne strahlte die Sachsen-Anhalter mit 130 Stunden im März deutlich häufiger an als für den Monat üblich. Der DWD wertete für seine bundesweite Statistik die Daten von rund 2000 Messstationen aus.

Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes zum März-Wetter