Potsdam (dpa/bb) - Die SPD-Fraktionschefs aus Ostdeutschland wollen die Abwerbung von Personal im öffentlichen Dienst unter den Bundesländern stärker kanalisieren. "Ein fortwährender Wettbewerb um Lehrkräfte, Polizisten oder Erzieherinnen dient niemandem", heißt es in einem Beschluss der Fraktionsspitzen aus den fünf neuen Ländern und Berlin, der am Freitag bei der ersten derartigen Sitzung in Potsdam verabschiedet wurde. Die Befürchtung ist, dass reichere Bundesländer wie Bayern künftig mit höheren Gehältern das knapper werdende Personal aus ärmeren Bundesländern abwerben könnten.