Wörlitz/Berlin (dpa/sa) - Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gibt 21 Kunstwerke an die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz in Sachsen-Anhalt zurück. Die Werke gehörten ursprünglich zu einer Wörlitzer Sammlung und waren 1946 von der Roten Armee in die Sowjetunion gebracht worden, wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte. Bei der Rückgabe an die DDR seien die Objekte irrtümlich nach Ost-Berlin gelangt und wurden dort dem ehemaligen Hohenzollernmuseum zugeordnet. Forschungen ergaben nun, dass sie eigentlich nach Wörlitz gehören. Deshalb sei die Rückgabe an die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz in die Wege geleitet worden. Die Übergabe soll am 25. Mai stattfinden.