Stendal (dpa/sa) - Der Wohnhausbrand mit einem Toten in Stendal ist durch einen technischen Defekt entstanden. Das Feuer habe sich vermutlich in einem Heizstrahler entwickelt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Elektroinstallationen in dem Haus seinen bereits mehrere Jahrzehnte alt gewesen.

Ob es sich bei der in dem Haus gefundenen Leiche tatsächlich um den 88 Jahre alten Eigentümer handele, sei nach wie vor nicht abschließend geklärt. Die Leiche sei so stark verbrannt, dass die Obduktion keine Klarheit brachte, sagte der Polizeisprecher. Deshalb werde jetzt ein DNA-Abgleich durchgeführt.

Bei dem Feuer in der Nacht zum Sonntag war der Dachstuhl des Hauses komplett abgebrannt. Der Schaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Nach den Löscharbeiten wurde im Bauschutt der Tote gefunden. Hinweise auf eine Straftat gibt es der Polizei zufolge nicht.