Halle (dpa/sa) - Die Sachsen-Anhalter haben im Juni für den Lebensunterhalt mehr Geld ausgeben müssen als im Vorjahr. Vor allem Diesel, Benzin, Heizöl, Lebensmittel wie Fleisch und Molkereiprodukte waren teurer, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitteilte. Die Inflationsrate lag im Juni bei 1,7 Prozent. Im Mai war sie ebenfalls so hoch und hatte damit den höchsten Wert seit Jahresbeginn erreicht. Im April betrug die Teuerung 1,3 Prozent, im März 1,2 Prozent.

Die Verbraucher mussten gegenüber Juni 2017 deutlich tiefer im Bereich Verkehr in die Tasche greifen (Plus 4 Prozent). Am stärksten war dies bei Dieselkraftstoffen der Fall mit einem Preisanstieg von 14,6 Prozent und bei Benzin mit 7,7 Prozent. Haushaltsenergie wie Strom, Gas und Brennstoffe verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,7 Prozent, Heizöl sogar um 32 Prozent.

Spürbar verteuerten sich im Jahresvergleich auch Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit einem Plus von insgesamt etwa 3,5 Prozent. Bei Schweinefleisch stiegen die Preise um 9,3 Prozent, für Rind- und Kalbfleisch um 5,8 Prozent sowie Lamm-, Schaf- und Ziegenfleisch um 6,7 Prozent. Joghurt und Eis waren um mehr als zehn Prozent teurer als im Vorjahr.

Pressemitteilung Verbraucherpreise mit Tabelle