Erfurt (dpa) - Thüringen will sich dafür einsetzen, dass der Bund einen Fonds für SED-Opfer schafft, die bisher keine Entschädigung erhalten. "Es gibt Gruppen, die durch alle Raster fallen und es wäre gut, einen Fonds einzurichten, um diese Menschen aufzufangen", sagte Staatssekretärin Babette Winter am Dienstag in Erfurt. Das Geld dafür soll nach ihren Angaben aus dem Vermögen von Parteien und Massenorganisationen der DDR bereitgestellt werden, das vom Bund auf die neuen Bundesländer verteilt wird. Mit welcher Summe der Härtefall-Fonds ausgestattet werden soll, sei noch unklar.