Magdeburg (dpa/sa) - Besitzer von Hunden und Katzen können ihren Lieblingen Stress zu Silvester ersparen, wenn sie sie während der Böllerei im ruhigsten Raum der Wohnung unterbringen. "Dabei sollte man die Tiere rechtzeitig an den Aufenthalt dort gewöhnen, wenn sie sonst dort eher selten sind", rät Roland Giersch, Vorsitzender des Landesverbands Sachsen-Anhalt des Deutschen Tierschutzbundes.

Bei Bedarf könne der Raum zusätzlich abgedunkelt und gegen Lärm geschützt werden. "Das Tier soll sich dort aber auch nicht eingesperrt fühlen", so Giersch. Zwar könne der Besitzer auch versuchen, beruhigend auf seinen Hund oder die Katze einzuwirken. Dabei dürfe aber nicht übertrieben werden: "Ansonsten kann man die Nervosität sogar noch steigern."

Selbstverständlich sollten Hundebesitzer es vermeiden, ausgerechnet zu Mitternacht mit dem Tier Gassi zu gehen. Es könnte aber für Tier wie Mensch sehr entspannend sein, in eine ruhige Gegend auszuweichen, auch wenn man dafür ein paar Kilometer mit dem Auto fahren muss. Giersch selbst verzichtet auf Feuerwerk zum Jahreswechsel.

Deutscher Tierschutzbund Landesverband Sachsen-Anhalt