Halle (dpa/sa) - Das Reformationsjubiläum hat in Sachsen-Anhalt für ein Rekordjahr im Tourismus gesorgt. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Halle mitteilte, kamen 2017 rund 3,38 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland. Das waren 171 400 Gäste oder 5,3 Prozent mehr als 2016. Ziele waren vor allem der Harz, Wittenberg und Eisleben, Dessau-Roßlau, Halle und Magdeburg.

Erstmals wurden den Angaben zufolge im Land mehr als 8 Millionen Übernachtungen gezählt. Damit sei die für 2020 prognostizierte Schallmauer bereits 2017 durchbrochen worden, sagte der Präsident des Landesamtes, Michael Reichelt. Im Vergleich zu 2016 gab es 343 400 Übernachtungen oder 4,4 Prozent mehr. Allerdings blieben Gäste im Schnitt 2,4 Tage - nach 2,5 Tagen in den Jahren zuvor.