Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts oberster Tourismusvermarkter will mit dem Bauhaus als Marke dauerhaft ausländische Gäste ins Land locken. "Das Bild vom Bauhaus muss im besten Fall im Ausland so eine starke Ikone werden wie das Schloss Neuschwanstein", sagte der Chef der landeseigenen Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG), Thomas Einsfelder, der Deutschen Presse-Agentur. Das Marketing müsse auf bestimmte Länder konzentriert werden, dürfe dafür aber auch nach dem aktuellen Jubiläums-Jahr nicht abreißen. Konkret nannte Einsfelder die USA, die Niederlande, Dänemark und China.

Mit dieser neuen Strategie reagiert die IMG auch auf Erfahrungen aus dem Luther-Jubiläum. Das Festjahr 2017 hatte Sachsen-Anhalt einen großen Zustrom ausländischer Gäste beschert. Danach brachen die Zahlen wieder ein.