Magdeburg (dpa/sa) - Das bisherige Jahr war für die Genießer von Waldpilzen in Sachsen-Anhalt ein kompletter Reinfall. Die lang anhaltende Trockenheit im Lande habe sich verheerend auf die Speisepilzkulturen ausgewirkt, sagte Martin Groß, Vorsitzender des Landesverbandes der Pilzsachverständigen in Sachsen-Anhalt, auf Anfrage. Von Ende April bis Anfang Juli habe es kein nennenswertes Pilzwachstum gegeben. Auch in den kommenden Wochen könne zunächst kein besseres Speisepilzwachstum erwartet werden, so der Spezialist weiter. Damit es eventuell im Herbst ein ausreichendes Angebot gebe, sei gut in den Boden eindringender Regen nötig.