Magdeburg (dpa) - Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg hat auch beim ersten Startelf-Einsatz der Neuzugänge Saliou Sané und Nico Granatowski die Durchschlagskraft in der Offensive gefehlt. "Magdeburg spielt gefällig, hat aber keine Durchschlagskraft. Deswegen haben sie auch die wenigsten Tore erzielt", sagte Ex-Profi und "MagentaSport"-Experte Rudi Bommer nach dem 1:2 gegen Aufsteiger 1. FC Saarbrücken. Der FCM kassierte zwei Gegentore von Sebastian Jacob zu Beginn jeder Halbzeit, traf selbst Ende des ersten Abschnitts durch Sané per Elfmeter.

Trainer Thomas Hoßmang war dennoch zufrieden mit der Leistung. "Das war eine klare Steigerung. Ich habe gesehen, was wir sehen wollten", sagte der 54-Jährige und lobte die Neuzugänge: "Man hat schon gesehen wie wertvoll Sane und Granatowski sind, dass da neuer Schwung gekommen ist und auch die Mentalität passt". Trotzdem bleibt der FCM Vorletzter und hat bei nur einem Spiel weniger schon vier Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Von Granatowski und Sané erhofft sich Hoßmang deshalb eine weitere Steigerung in den kommenden Spielen. "Ich erwarte mir, dass die beiden uns vorne helfen: Bälle festmachen, sich auch wehren, Abschlüsse suchen. Dass sie uns mit ihrer Unbekümmertheit, sie sind relativ frisch hier, helfen", sagte der Coach. Am Samstag spielt Magdeburg bei der SpVgg Unterhaching.

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