Halle (dpa/sa) - Das Universitätsklinikum und das BG Klinikum Bergmannstrost in Halle wollen enger zusammenarbeiten. Anliegen sei es, stärker als bisher etwa in der Traumatologie und im Bereich der Rehabilitation zu kooperieren, wie Sprecher beider Kliniken nach der Vertragsunterzeichnung am Montag mitteilten. Ziel sei es, langfristig die Behandlung von Patienten zu sichern und weiter zu verbessern. Zudem gehe es darum, Kompetenzen zu bündeln, die Ausbildung und Forschung zu stärken.

Die beiden Standorte gehören zu den großen Kliniken in Sachsen-Anhalt. Das Universitätsklinikum gehört zur Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Berufsgenossenschaftliche (BG) Klinikum Bergmannstrost gilt als eines der modernsten Traumazentren Europas. In dem Komplex gibt es Spezialkliniken, so für schwere Brandverletzungen, Handmedizin, Wirbelsäulen- sowie Rückenmarkverletzte.

Hintergrund der Kooperation ist der demografische Wandel. Dieser ist verbunden mit einem Rückgang der Bevölkerung sowie einem Mangel an Fachkräften. Die beiden Klinikstandorte kooperieren den Angaben zufolge bereits länger etwa bei der Ausbildung künftiger Mediziner und in der Radiologie.

Das Universitätsklinikum Halle

Das BG Klinikum Bergmannstrost