Magdeburg/Seehausen (dpa/sa) - Kommunen bekommen bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners finanzielle Hilfe vom Land. Bei einer außergewöhnlichen Belastung könnten betroffene Gemeinden Geld aus dem Ausgleichsstock des Landes beantragen, sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe. Das habe das Kabinett am Dienstag als Sofortmaßnahme beschlossen.

Der Schädling tritt in diesem Jahr besonders häufig auf. Für Aufsehen sorgte der Bürgermeister von Seehausen in der Altmark, der sich wegen Körperverletzung im Amt selbst anzeigte, um auf fehlende Unterstützung des Landes aufmerksam zu machen. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden giftige Härchen aus, die bei Berührung zu allergischen Reaktionen führen können.