Halle (dpa/sa) - Die Bundespolizei hat in Halle einen Intercity wegen des Verdachts auf einen Coronavirus-Fall gestoppt. Eine 34 Jahre alte Reisende habe am Donnerstagabend einen Zettel vorgezeigt, dass sie keinen Kontakt zu anderen Menschen haben dürfe, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Als Begründung schrieb sie laut Polizei, dass sie bei ihr der Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion bestehe. Der Schaffner informierte daraufhin die Bundespolizei. Die Beamten stoppten den aus Berlin gefahrenen Zug in Halle und isolierten die 34-Jährige. Die Frau kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Verdacht bestätigte sich allerdings nicht. Die 34-Jährige hatte nur eine leichte Erkältung. Der Zug konnte mit Verspätung weiterfahren. Insgesamt waren zehn weitere Züge von dem Vorfall betroffen.