Leipzig (dpa/sn) - Ein verdächtiges Gepäckstück hat am Dienstag bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Leipzig/Halle die Entschärfergruppe der Bundespolizei auf den Plan gerufen. Bei der Kontrolle der Fluggäste erregten Gegenstände im Gepäck eines 57 Jahre alten Chemnitzers den Verdacht der Kontrolleure. Weil der Fluggast keine genauen Angaben zum Inhalt machte, wurde die Kontrollstelle gesperrt und die Experten der Bundespolizei angefordert, wie die Bundespolizeiinspektion Leipzig mitteilte.

Andere Passagiere mussten zu weiter entfernten Kontrollpunkten umgeleitet werden. Bei der Untersuchung des Gepäcks stellte sich heraus, dass eine mobile Batterie (Powerbank) mit angeschlossenem Kabel und ein darüber liegendes Buch den Verdacht ausgelöst hatten. Durch den Einsatz kam es zu wenigen Minuten Verspätung im Flugbetrieb. Alle Reisenden erreichten ihre Flieger, wie die Polizei weiter mitteilte.