Berlin/Magdeburg (dpa/sa)- Die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) hat im vorigen Jahr gut 2000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche an Bauern in Sachsen-Anhalt verkauft. Sie ist seit 1992 für die Veräußerung oder Verpachtung von ehemals volkseigenen Landwirtschaftsflächen in den neuen Bundesländern zuständig.

Dazu kamen 25 500 Hektar, die verpachtet wurden, wie die BVVG am Freitag mitteilte. Während die Verkaufspreise demnach binnen Jahresfrist durchschnittlich von 22 580 Euro pro Hektar im Jahr 2017 auf 24 553 Euro 2018 in Sachsen-Anhalt stiegen, legte der Pachtpreis nur leicht von 574 auf 580 Euro zu.

Seit 1992 wurden in Sachsen-Anhalt den Angaben zufolge 150 000 Hektar ehemals volkseigene Nutzflächen verkauft; insgesamt waren es in allen neuen Bundesländern 869 100 Hektar. Für 2019 peilt die BVVG für Sachsen-Anhalt den Verkauf von 1900 Hektar an. Bis 2030 sollen in den ostdeutschen Ländern insgesamt noch 117 000 Hektar privatisiert werden.

Pressemitteilung der BVVG