Magdeburg (dpa/sa) - Die Staatsanwaltschaft Magdeburg prüft eine Strafanzeige der Stadt im Zusammenhang mit einer großen Feier, die Ausgangspunkt für viele Corona-Infektionen gewesen sein soll. Die Stadt erhebe gegen die Veranstalter, insgesamt drei Personen, den Vorwurf der Körperverletzung, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank Baumgarten, auf Nachfrage am Mittwoch. Es werde nun geprüft, ob sich daraus eine vorsätzliche oder eine fahrlässige Körperverletzung herleiten lasse.

Im Zusammenhang mit dem Fest am 17. Oktober in Magdeburg mit rund 120 Teilnehmern hatte die Stadt mehr als 80 Corona-Infektionen ausgemacht. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) hatte im November erklärt, es solle nicht einfach ein Ordnungsgeld verhängt, sondern ermittelt werden, ob es sich um Körperverletzung handele.