Magdeburg (dpa/sa) - Nach einem vermutlich vorsätzlich gelegten Feuer in Magdeburg mussten vier Personen mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Anwohner und Passanten hatten am Sonntagabend den Brand in einer Magdeburger Wohnung bemerkt und den Notruf gewählt, wie die Feuerwehr mitteilte. "In mehreren Räumen gab es Brandherde - unter anderem brannten Kissen und Kleidung", sagte eine Sprecherin. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, haben sich vier Nachbarn und Passanten durch das Einatmen von Rauchgasen verletzt. Der Mieter der Wohnung war zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause. Da es sich bei der Brandursache vermutlich um Brandstiftung handelt, nahm die Polizei die Ermittlungen auf.