Magdeburg/Leipzig (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt steht eine abwechslungsreiche Woche beim Wetter bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte nach Schnee, Eis und Frost der vergangenen Tage am Montag vor weiteren Niederschlägen. Damit steigt die Glättegefahr auf den gefrorenen Böden. Für die kommenden Tage sorge die Warmfront eines Tiefs über dem Ostatlantik für einen Wetterwechsel. Es werde deutlich milder, zunehmend setze sich Tauwetter durch, teilte der DWD in Leipzig mit.

Nach Angaben des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft bildete sich auf Flüssen auch Eis, so auch an den Pegeln. Dadurch sei es möglich, dass die Wasserstände der Flüsse mitunter nicht richtig angezeigt werden konnten, sagte eine Hydrologin. Allerdings sei damit zu rechnen, dass angesichts des vorhergesagten Tauwetters die Wasserstände der Flüsse steigen werden.

Wann, wo und wie hoch das sein werde, sei derzeit noch unklar. "Wir sind aber sehr wachsam", sagte die Hydrologin. Sie verwies darauf, dass bereits vor zwei Wochen und damit vor den heftigen Schneefällen die Flüsse in Sachsen-Anhalt mitunter schon "sehr gut gefüllt" und damit Wasserstände auch erhöht waren.

Wie der Landesbetrieb weiter mitteilte, ist mit einem Anstieg der Wasserstände im Harz zu rechnen, etwa der Bode und Ilse. Der DWD warnte am Montagabend vor Glatteis auch in anderen Regionen Sachsen-Anhalts, so in der Börde, im Landkreis Mansfeld-Südharz und im Salzlandkreis. Autofahrern wurde empfohlen, Fahrten zu vermeiden.

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Wettervorhersage DWD Sachsen-Anhalt

Mitteilung Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft

DWD Warnung vor Glatteis