Lutter am Barenberge (dpa) - Die niedersächsischen Waldbesitzer werben angesichts des zunehmenden Baumsterbens für eine aktive Aufforstung auch im Nationalpark Harz. "Es wird zu lange dauern, bis sich wieder natürlich ein Wald entwickelt", sagte der Präsident des Waldbesitzerverbands Niedersachsen, Norbert Leben, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Aufforstung im Harz solle daher kein Tabu sein. Jede einheimische Baumart sei wegen des Klimawandels großen Risiken ausgesetzt, Bäume aus wärmeren und trockeneren Gebieten könnten den Walderhalt sichern. "Dies gilt auch für einen Nationalpark." Stürme, Dürre und Borkenkäfer hätten die Wälder katastrophal beschädigt, sagte Leben.

Waldentwicklung im Nationalpark Harz