Magdeburg (dpa/sa) - Auf den Flüssen und Seen in Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr mehr Sportboote verunglückt als im Jahr zuvor. Nach 21 Unfällen 2016 seien nun 27 Unfälle registriert worden, sagte der Leiter der Wasserschutzpolizei, Frank Rim, der Deutschen Presse-Agentur. Sechs Menschen seien verletzt worden, im Jahr zuvor waren es noch zwei. "Wir hatten zunehmend Unfälle an Gierseilfähren", sagte Rim. Wassersportler hielten sich zunehmend nicht an die Vorschrift, dass sie die an einem Seil über den Fluss fahrenden Fähren nur passieren dürften, wenn diese am Liegeplatz halten.

Infos Wasserschutzpolizeirevier Sachsen-Anhalt

Infos der Wasserschutzpolizei zu Seilfähren