Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind auf dem Radweg Deutsche Einheit weitere sogenannte Radstätten geplant. An diesen Stationen sollen Radfahrer Informationen über die Geschichte der Region auf dem Weg zur Wiedervereinigung bekommen. Wie das Landesverwaltungsamt mitteilte, sind in Sachsen-Anhalt insgesamt sieben Radstätten vorgesehen, vom Harz bis in den Landkreis Wittenberg. Drei davon seien bereits fertig, so in Falkenstein im Harz, in Bernburg (Salzlandkreis) und in Ferropolis bei Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg).

An diesen Stationen können Radfahrer den Angaben nach auch Akkus von Elektrorädern aufladen oder W-LAN nutzen. Der Bund hat demnach rund 442 000 Euro für die Radstätten in Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt. Die erste Station sei 2018 in Bernburg in Betrieb genommen worden. In diesem Jahr soll unter anderem die Radstätte Kloster Michaelstein in Blankenburg (Landkreis Harz) hinzu kommen.

Der Radweg Deutsche Einheit führt den Angaben nach auf vorhandenen Radwegen über eine Strecke von rund 1100 Kilometern von der früheren Bundeshauptstadt Bonn nach Berlin. Mit den Radstätten soll die Strecke für Radfahrer an 100 historischen Orten informativer und zugleich mit moderner Technik ausgestattet werden. Der Radweg Deutsche Einheit durchquert sieben Bundesländer, davon knapp 270 Kilometer in Sachsen-Anhalt. Die Strecke gilt als Symbol für die Wiedervereinigung.

Radweg Deutsche Einheit

Die Aufgaben des Landesverwaltungsamtes