Halle (dpa/sa) - Trotz wachsender Todeszahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind Feuerbestattungen in Halle wie gewohnt möglich. Die Lage sei "beherrschbar", sagte die Leiterin des Fachbereichs Gesundheit der Stadt Halle, Christine Gröger. Am Samstag meldete die Stadt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Außer einer 55-Jährigen starben drei weitere Menschen im Alter von 71 bis 93 Jahren. Damit gab es seit Ausbruch der Pandemie 89 Corona-Tote in der Saalestadt. In ganz Sachsen-Anhalt starben bislang mehrere Hundert Menschen an oder mit dem Coronavirus. Im benachbarten Sachsen spitzte sich zuletzt die Lage drastisch zu. So geriet etwa das Krematorium in Dresden an seine Kapazitätsgrenze.

In Halle wurden am Samstag 78 Neuinfektionen gemeldet. Damit erreichte der Inzidenzwert dort 227,03 Infizierte pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage und verharrte damit etwa auf dem Niveau des Vortags. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit bei 185,71.