Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind inzwischen weniger Alleinerziehende auf Grundsicherung angewiesen, sie bleiben jedoch überdurchschnittlich oft hilfebedürftig. Zuletzt waren gut 23 000 alleinerziehende Mütter und Väter betroffen, wie die Landesarbeitsagentur am Montag mitteilte. Das waren 7,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl aller Bedarfsgemeinschaften sei um 6,6 Prozent zurückgegangen, 40 Prozent aller Alleinerziehenden seien auf Hartz IV angewiesen. So hoch liege der Anteil in keinem anderen Bereich. Jedes zehnte Paar mit Kindern bezieht den Angaben zufolge Grundsicherung, bei Paaren ohne Kindern sei es nur jedes zwanzigste.